Trauer ist ein absolut natürlicher und ganz normaler Prozess, welcher in unserer leistungsorientierten Gesellschaft oft ignoriert wird. Trauer sollte nicht sichtbar sein und man sollte auch schnell „darüber hinweg“ kommen. Wie wichtig jedoch Trauer und Trauerarbeit ist, wird oft nicht beleuchtet.

Was ist Trauer?

Trauer ist so vielfältig und du kannst dir gar nicht vorstellen, um was man alles trauern kann denn neben dem Verlust von geliebten Menschen gibt es da noch so viel mehr:

Trauer über den Verlust von Dingen

Natürlich möchten wir nicht als materialistisch gelten, aber der Verlust solcher Dinge wie:

  • das Handy
  • ein Gegenstand, der einer geliebten Person gehört hat
  • Geld als Papierschein, in Aktiengeschäften oder wenn jemand anderes ein Schnäppchen gemacht hat

Trauer über geänderte Lebensumstände

  • das Arbeitsverhältnis nach der Kündigung
  • das perfekte Jobangebot, welches sich für jemand anderes entschieden hat
  • Das schöne Leben, was man mal hatte, welches sich durch diverse Lebensumstände verändert hat
  • eine falsche Entscheidung
  • das Gefühl eines gesunden Körpers bei Krankheit
  • wenn man weiß, dass man sterben wird – das Leben

Trauer wegen dem Tod geliebter Personen oder Tieren

Hier ist es so wichtig zu wissen, dass der Trauerschmerz für jeden Menschen gleich furchtbar ist. Die einzigen Abstufungen darf nur derjenige machen, der selbst trauert und gerade die Erfahrung selbst durchmacht. Denn nur du weißt, wie du dich in dem jeweiligen Trauerprozess gefühlt hast.

Trauer ist ein Schmerz, welcher das seelische Gleichgewicht des Trauernden massiv aus dem Gleichgewicht bringt. Den Weg zurück zur Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts bezeichnet man als Trauer.

Wie wirkt sich Trauer auf den Menschen aus?

Die Trauer haut dich auf jeder Ebene um. Sie schnappt dich an den Füßen und wirbelt dich einmal herum. Du stehst am Rande des Auge des Orkans und bekommst abwechselnd alle Facetten des Schmerzes um die Ohren gehauen. Wie wirkt sich das aus? 

emotional

  • Weinen, Schreien
  • Zorn, Wut, Aggression
  • Schock, Stille, Schweigen

spirituell

  • Mit dem Schicksal hadern
  • Zweifeln an Gott
  • Ständiges Beten
  • Verstärkten Halt im Glauben suchen

sozial

  • Apathie, Verwirrtheit, Halluzinationen
  • Angst, Einsamkeit, Desinteresse

körperlich

  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust
  • Schlafstörungen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Frösteln, Frieren, Zittern
  • Kopfschmerzen
  • Herzrasen, Herzrhythmusstörung bis hin zum Broken-Heart-Syndrom
  • Vergesslichkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Schmerzen im Brustkorb

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